Kleines Seifenfrau-Alphabet
Allergene:
-können in den Düften der Seifen vorkommen, egal, ob das ätherische Öle (Essenzen der Pflanzendüfte) oder (chemisch gebaute) Parfümöle sind. Insgesamt gibt es 26 verschiedene kennzeichnungspflichtige Allergene. Sie stehen bei der Bestandteilliste (INCI-Liste) hinter dem Wort „Parfüm“und dürfen laut Kosmetikverordnung nur in einer bestimmten Konzentration enthalten sein. Allergiker können auf der Bestandteilliste nachsehen, ob „ihr Allergen“ in dem Kosmetikum ist.
Ätherische Öle:
-werden aus Pflanzenteilen gewonnen und sind quasi der Extrakt oder der „Geist“ der Pflanze. In der Aromatherapie werden die ätherischen Öle therapeutisch eingesetzt. Ätherische Öle können ganz verschieden duften.
Aprikosenkernöl:
-ist ein feines Spezialöl, das reich an Enzymen und Vitamin E ist. Es eignet sich gut für trockene, reife Haut. Dieses Öl kann pur als Augenmakeupentferner benutzt werden.
Avocadoöl:
-ist ein vitaminreiches Öl aus dem Kern der Avocadofrucht. Unraffiniertes Avocadoöl ist grün und fruchtig und hat einen Eigengeruch.
Buttermilchpulver:
-ist Bestandteil meines Buttermilch-Schaumbades....das ist dehydrierte Buttermilch mit allen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen der Buttermilch. Eine pflegende Badegrundlage....
C.I.74260:
-hinter den C.I.-Nummern stecken verschiedene Kosmetikpigmente, die speziell für Kosmetik entwickelt und zugelassen sind. C.I.74260 beispielsweise steht für das grüne Kosmetikpigment. Andere C.I.-Nummern stehen für andere Farben....
Deklarierung:
-das ist die Auflistung der Bestandteile der hergestellten Produkte. Diese Deklarierung muß laut europäischer Kosmetikverordnung in der INCI-Schreibweise auf dem Etikett stehen. Hier auf der Homepage habe ich bei jedem Produkt extra für Sie noch mal die deutschen Begriffe aufgeschrieben. Die Reihenfolge der Auflistung der Inhaltsstoffe ist abhängig von ihrem Prozentanteil, dh zuerst genannte Rohstoffe sind am meisten vorhanden.
Emulgator:
-Ein Emulgator verbindet Fett und Wasser in der Kosmetik. Es gibt verschiedene Emulgatoren. Ein natürlicher Emulgator ist zum Beispiel Milchpulver. Ein biologischer Emulgator ist Lysolethcithin, den man auch in Badepralinen einsetzen kann. Nicht alle Emulgatoren sind hautfreundlich.
Hanfmehl:
-Das ist das Mehl aus den Hanfsamen, das ich in der Seife als sanftes Peeling (fürs Gesicht zB)
einsetze. Hanfmehl enthält viele Vitamine, mehrfach ungesättigte Fettsäuren und Mineralstoffe.
INCI:
-Abkürzung für: Internationale Nomenklatur of Cosmetic Ingredients,
also internationale Nomenklatur für kosmetische Inhaltssstoffe. Diese Nomenklatur soll vor allem Allergiker über die Inhaltsstoffe informieren.
Jojobaöl:
ist eigentlich das flüssige, goldfarbene Wachs des Jojobastrauches. Es dringt gut in die Haut ein und wirkt entzündungshemmend und antioxidantisch.
Kakaobutter:
-sehr pflegendes, vitaminreiches Fett des tropischen Kakaostrauches. Bestens sowohl für Kosmetik als auch für Nahrungsmittel verwendbar. Kakaobutter ist oft Bestandteil von Badeprodukten.
Kaffee:
-verwendet man Kaffee als Flüssigkeit für die Lauge bei der Seifenherstellung, so können die Kaffeewirkstoffe- und Eigenschaften in der Seife genutzt werden! Kaffeeseife ist gut als Küchenseife geeignet!
Kokosöl:
Festes Seifen-Basisfett aus der Kokosnuß der Kokospalme – macht die Seife hart und schäumend.
Lysolecithin: INCI: Lecithin oder E322 ist ein Lecithin aus der Sojabohne, das als natürlicher Emulgator eingesetzt wird und obendrein noch hautpflegend wirkt.
Maisstärke:
Bestandteil in Badebomben
Mandelkern-Olivenstein-Granulat:
-festes, feines, körniges Peelinggranulat
Mandelöl:
Wertvolles Öl aus den Früchten des Mandelbaumes, besonders geeignet für trockene pflegebedürftige Haut. Enthält die Vitamine A, B, E und Mineralstoffe.
Milchpulver:
dehydrierte Milch mit vielen wertvollen Inhaltsstoffen. Milchpulver gibt es von der Kuhmilch, der Ziegenmilch und der Buttermilch und vielen anderen milchgebenden Tierarten. Es wird gleichermaßen für Seifen und Badeprodukte verwendet. Sehr pflegend!
Mohnsamen:
-die Körner wirken als Peeling
Natriumbicarbonat:
-wird landläufig auch Natron genannt, läßt Badebomben sprudeln!
(=Natriumhydrogenkarbonat)
Natriumhydroxid:
-ergibt in Verbindung mit Flüssigkeit die Lauge, ohne die keine Seife gesiedet werden kann!
-verwandelt sich während der Verseifung komplett! Es ist kein freies NaOh mehr in der fertigen Seife!
Olivenöl:
-in Kombination mit anderen Fetten wichtiges Öl für pflegende Seifen. Vitamine A, E, K, Lecithin und Mineralstoffe sind enthalten.
Palmkernöl:
-wird aus den Kernen der Palmfrüchte gewonnen, ist ein hartes Seifenfett, macht sehr schönen Schaum, enthält Vitamin E .
Palmöl:
-Öl aus tropischen Palmen ist ein wichtiger Kosmetikrohstoff für die Seifenherstellung, denn es härtet die Seife optimal. Die Vitamine A und E sind im Palmöl.
Palmölproblematik:
-war mir zu Beginn meiner Seifensiederei nicht bewußt, deswegen habe ich auch (noch) einige Rezepte mit Palmöl in meinem Sortiment. Ich versuche auf die Problematik zu reagieren. Mit dem Verwenden von Bio-Palmöl und damit, dass ich bei neuen Rezepten Palmöl komplett vermeide.
Rapsöl:
einheimisches Basisöl für Seifenmischungen, das Vitamin A, E, K und Lecithin enthält.
Rizinusöl:
-hydrophiles, hautpflegendes Öl, das in Seife zur Schaumförderung eingesetzt wird. Es ist reich an Vitamin E.
Sheabutter:
-festes Fett aus den Nüssen des Sheabaumes, das viele unverseifbare, hautpflegende Stoffe enthält.
Reich an Vitamin E, A und Allantoin. Sheabutter ist sehr pflegend!
SLSA:
-Sodium Lauryl Sulfoacetate ist ein hautfreundliches, anionisches Tensid, das stabilen Schaum ergibt, ohne die Haut auszutrocknen. Die Basis besteht aus Kokosöl und Essigsäuresalzen. SLSA ist zugelassen zur Herstellung von Biokosmetik.
Tonerde:
-natürliche Tonerde, die zum Färben verwendet wird oder in Rasierseife zum Stabilhalten des Rasierschaums. Tonerde wird auch Heilerde oder Kaolin genannt.Es gibt Tonerde in weiß, gelb, rosa, rot, grün und gelb, je nach geologischer Herkunft.
Zucker:
-verbessert die Schaumeigenschaft der Seife.
Sehr gute und viel genauere Erklärungen finden Sie hier:
Naturkosmetische Rohstoffe